Frauen gesucht – Helfen Sie mit, die Methoden für die Brustkrebsdiagnose zu verbessern

Jedes Jahr erkranken in Deutschland fast 70.000 Frauen an Brustkrebs. Damit ist Brustkrebs die häufigste Krebsart bei Frauen. Aktuelle Forschung ist deswegen absolut notwendig, um (bereits erkrankten) Frauen zu helfen. Rechtzeitig erkannt und behandelt, sind die meisten Fälle heilbar.

Gemeinsam mit der Ilmsens GmbH und der TU Ilmenau hat das Universitätsklinikum Jena eine neue, gesundheitsverträgliche Methode zur Diagnose von Brustkrebs entwickelt. Durch die Mikrowellensensorik ist die Belastung der Untersuchung um ein Vielfaches geringer als bei Röntgenstrahlen: „Die Messung, die nur wenige Minuten dauert, erfolgt mit einem Bruchteil der Strahlungsleistung eines Mobiltelefons", betont Prof. Dr. Ingrid Hilger, Leiterin der Jenaer Forschungsgruppe. Zudem ist im Gegensatz zur Röntgenmammographie keine Fixierung durch Druck notwendig, die von den Patientinnen teilweise als schmerzhaft empfunden wird.

Um den Messaufbau und die Bildgebung zu optimieren, sind weitere Erfahrungen und Kenntnisse auf der Basis realer Messungen erforderlich. Deshalb sucht das Forschungsteam nun etwa zwanzig Frauen, die bereit sind, ihre Brüste mit dem Radarsystem vermessen zu lassen. Im Idealfall können die Teilnehmerinnen Röntgen- oder MR-Mammographie-Bilder zum Test mitbringen, die einen Vergleich mit den Mikrowellenbildern erlauben. Langfristig wollen die Wissenschaftler eine schonende Methode zur Diagnose von Brustkrebs etablieren.

Wir appellieren daher an Sie: Bringen Sie die Brustkrebsforschung voran und verbringen Sie etwa 45 Minuten in Jena am Steiger! Sie müssen sich nur mit Dr. Bernd Faenger (Tel.: 03641/9-325924, Bernd.Faenger@med.uni-jena.de) oder Julia Göring (Tel.: 03641/9-325923, Julia.Goering@med.uni-jena.de) in Verbindung setzen.

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